.ist so unnötig wie ein Kropf. Es wissen doch alle, dass Wahlen in Demokratien nur mit überzogenen Versprechen gewonnen werden können. Diese Versprechen können daher nach den Wahlen, wenn überhaupt, nur teilweise eingelöst werden. Vor allem, wenn wie in der jetzigen Zeit nichts zum Verteilen da ist. Das ist für Populisten Marke Kickl natürlich ein aufgelegter „Elfmeter“. Das Drittel der Österreicher, das an Kickls Versprechen glaubt, glaubt auch ans Christkind. Da hilft nur eines – lasst Kickl regieren. Nur das kann die Lemminge überzeugen. Denn Kickl ist seinem Ziel näher, als die meisten glauben. Die absolute Mehrheit wird er nicht erreichen – das wäre das Schlimmste, was ihm passieren könnte: Denn dann stünde er ohne Sündenbock da. Aber er wird bei der nächsten NR-Wahl wieder stimmenstärkste Partei sein. Der wahrscheinlichste Partner wird die ÖVP sein. Denn mit der hat er die meisten Gemeinsamkeiten. Vor allem bei der Steuer und Verteilungspolitik. (Er sagt nämlich: keine Erbschafts-, Vermögens- und Reichensteuern.) Da ist ihm auch die Unterstützung von Banken, Konzernen und Investoren sicher. Somit hätte er eine solide Basis für seinen Start als Kanzler. Abgrenzungsaussagen der verschiedenen Parteien gegeneinander sind wertlos. Denn wenn es um Macht und Einfluss geht, verkauft jeder seine eigene Großmutter, nur um an den Trog zu gelangen. Also, „gemma’s an“!
Josef Rosenberger, Sinabelkirchen
Erschienen am Di, 3.3.2026
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