Jetzt droht der Horror-Start! Nachdem für Formel-1-Team Aston Martin bereits die Testfahrten in Bahrain zum Fiasko geworden sind, könnte man zum Saisonauftakt in Melbourne am Wochenende die beiden Boliden schon nach wenigen Runden abstellen müssen. Für den Rennstall geht es offenbar nur noch um ein Minimalziel ...
Kurzfristig stand offenbar sogar eine Absage im Raum. Wie „motorsport-total.com“ berichtet, hätten die dramatischen Defekte während der Testfahrten die Ersatzteilsituation dermaßen eskalieren lassen, dass Aston Martin schon überlegt hatte, dass man sich auf „höhere Gewalt“ beruft und den Australien-Grand-Prix auslässt.
Zwar hat sich der Rennstall mittlerweile für ein Antreten entschieden, allerdings reist man eigentlich unvorbereitet an. „Abnormale Vibrationen“ hätten zu einem Schaden am Batteriesystem des Autos geführt, stellte der Hauptverantwortliche bei Honda, Ikuo Takeishi, zuletzt klar. Eine nachhaltige Lösung für dieses Problem sei aber erst für das Rennen in Suzuka realistisch.
Geht nur noch um Minimalziel
Deshalb droht dem Team zum Auftakt schon ein Albtraum-Szenario. Die beiden Piloten Lance Stroll und Fernando Alonso dürften nämlich schon im Wissen anreisen, dass sie das Rennen nicht beenden werden. Es gehe nämlich nur darum, das Minimalziel, die 107-Prozent-Regel, zu erfüllen – sich für das Rennen zu qualifizieren und dort dann wenige Runden zu drehen, bevor man die Boliden dann kontrolliert abstellt.
Es ist das nächste Kapitel einer desaströsen Entwicklung für das zuvor so ambitionierte Team rund um Teamchef und „Superhirn“ Adrian Newey. Hinter den Kulissen wird nun – auch mit einer neuen Kriseneinheit – fieberhaft daran gearbeitet, um die Situation in den Griff zu bekommen.
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