Die durch den russischen Präsidenten Putin formulierten Bedingungen für ein Friedensabkommen mit der Ukraine beweisen, dass Moskau von seinen Zielen in diesem Angriffskrieg nicht abweicht. Und US-Präsident Trump hat dies offenbar achselzuckend zur Kenntnis genommen. Nachdem sich allfällige Verhandlungen über ein Friedensabkommen ohne sofortige Waffenruhe angesichts der russischen Forderungen wohl lange hinziehen werden, bleibt Putin genug Zeit, um seinen Angriffskrieg fortzusetzen und weitere ukrainische Gebiete zu erobern. Damit ist der Verrat an der Ukraine und den europäischen Sicherheitsinteressen perfekt, amerikanische Sicherheitsgarantien für ein allfälliges Friedensabkommen sind unter diesem US-Präsidenten nicht glaubwürdig. Franz-Stefan Gady hat die richtige Kernfrage an die europäischen Unterstützer der Ukraine gestellt: Was sind diese gewillt, für die Ukraine zu riskieren? Sind diese bereit, auch mit Truppenverbänden an der Seite der Ukraine gegen weitere russische Vorstöße zu kämpfen? Es ist offensichtlich, dass die unerschütterliche europäische Solidarität gegenüber der Ukraine diesen Schritt nicht beinhaltet, aber offen zugeben wollen sie das nicht.
Mag. Heinrich Winkelmayer, Generalmajor i. R., Hitzendorf
Erschienen am Di, 19.8.2025
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