Im direkten Vergleich wurde Präsident Zelenskij, eigentlich das Kriegsopfer, bei seinem Besuch im Weißen Haus von Präsident Trump und Vizepräsident Vance scharf kritisiert. Für den Aggressor Putin wurde der rote Teppich ausgerollt, und Trump applaudierte vor der Begrüßung einem Mann, der Tausende unschuldige Zivilisten, auch in Krankenhäusern und Pflegeheimen, durch hemmungslose Bombardierungen töten ließ. Bei der anschließenden Pressekonferenz verlautbarte Trump, dass er schon immer ein gutes Verhältnis zu „Wladimir“, wie er ihn nannte, gehabt habe – und dass es „keinen Deal gibt, bis es einen Deal gibt“. So weit, so beschämend, aber auch absehbar. Putin hielt seinen Bewunderer Trump erneut zum Narren. Und wenn man es genau nimmt, so basieren Trumps Friedensbemühungen nicht auf reiner Menschlichkeit, sondern auf dem Bestreben, sich den Friedensnobelpreis zu sichern. Denn wenn Trump sich mal nicht selbst lobt, erwartet er es von anderen. Fazit nach diesem unwürdigen Schauspiel: Die Ukraine ist auf sich selbst gestellt, wenn es darum geht, mit Russland Frieden zu schließen. Trump ist nämlich als Vermittler ebenso eine nicht ernst zu nehmende Karikatur wie als derzeitiger US-Präsident.
Doris Pleninger, Villach
Erschienen am Mo, 18.8.2025
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