„Krone“-Redakteurin Petja Mladenova spricht mit Frau Minister Korinna Schumann (SPÖ) und einer engagierten Pensionistin aus Pressbaum. Wer nur die Fotos betrachtet, kommt dabei in unbeschwerte Sonntagsstimmung. Alle Damen lachen fröhlich in die Kamera. Ein Auslandsösterreicher, welcher seit Jahrzehnten nicht in seiner Heimat war, vermutet: Das heimische Gesundheitswesen müsse problemlos laufen. Einzig eine verbesserte Versorgung bei Menopausen-Beschwerden wäre vonnöten. Kein Wort von der ungebremsten Fahrt gegen die Wand. Frau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), Landeshauptfrau von Niederösterreich, ist der Realität schon näher. In einem APA-Interview bekennt sie: „Wir müssen den Gürtel enger schnallen.“ Ihrem Bundesland mit 27 Landeskliniken steht eine gesundheitspolitische Rosskur bevor. Das bisher so verpönte Schließen von KH-Standorten ist jetzt nicht mehr zu verhindern. Die Gründe: Finanznot & Personalmangel. Blicken wir nach Gmünd ins Waldviertel: Dort macht gerade die Bevölkerung gegen das Dichtmachen des örtlichen Klinikums mobil. Auch auf die Patienten im Bezirk Mistelbach kommen schmerzhafte Einschnitte zu. Dem zentralen Spital in der Weinviertelmetropole werden zukünftig vier Abteilungen entzogen: Augen, Hals-Nasen-Ohren, Neurologie und Urologie. 400 bis 500 Arbeitskräfte gehen dabei verloren. Die von Frau Mladenova interviewte SPÖ-Politikerin geht hingegen mit rosaroter Brille durchs politische Leben. Es genügt, ein einziges Schumann-Interview zu lesen, um ihre deckungsgleichen Antworten bereits zu kennen.
Dr. Wolfgang Geppert, Wien
Erschienen am Mo, 18.8.2025
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