Das freie Wort

„Hoffnung, nicht Hass“

Aber unsere Angst bleibt. Ich stehe bei einer Bushaltestelle und warte auf einen Bus. Ich bin alleine, und es kommt ein junger Mann. Instinktiv schaue ich auf seine Hände, ob er ein Messer in seinen Händen hat. Was hat Villach aus mir gemacht? Ich traue niemandem mehr über den Weg, der ein Asylwerber sein könnte. Ich fühle mich nicht mehr sicher im eigenen, geliebten Österreich. Die Regierung ist gefordert, endlich etwas zu tun.

Werner Panzl, Salzburg

Erschienen am Do, 20.2.2025

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