Als Beobachter gewinnt man den Eindruck, dass bei der diesjährigen Klimakonferenz COP29 in Baku hauptsächlich darüber diskutiert, oder besser gesagt, gestritten wird, mit wie viel Milliarden bzw. Billionen Dollar die „reichen“ Industriestaaten ärmere Länder in ihren Bemühungen, den Umweltschutz voranzutreiben, unterstützen müssten. Dabei geht es um Beträge zwischen 250 Milliarden und 1,3 Billionen Dollar. Egal, welche Summen letztendlich überwiesen werden, Kontrollen über deren rechtmäßige Verwendung in Ländern Afrikas, Asiens und den weniger entwickelten Inselstaaten sind praktisch undurchführbar und offensichtlich auch von den Verhandlern nicht erwünscht.
Herwig Sembol, St. Georgen an der Gusen
Erschienen am So, 24.11.2024
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