Frau Helga Kromp-Kolb meint, es wäre im Hinblick auf die Überflutungen zu spät und zu wenig eindringlich gewarnt worden. Ich meine, das ist die eine Seite, nämlich Symptombehandlung. Die andere Seite nämlich, die Warnungen vor den Ursachen (die seit ca. 50 Jahren uns zu erreichen versuchen) wurden von uns mehrheitlich geleugnet, als Fake-Meldungen bezeichnet und vom Geschrei nach immer mehr Wachstum und Konsum übertönt. Jetzt müssen wir eben die Suppe, die wir uns selbst eingebrockt haben, auch auslöffeln.
Josef Rosenberger, Sinabelkirchen
Erschienen am Sa, 21.9.2024
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