Ein Mann, der einer Frau verbal oder gar körperlich zu nahe tritt, muss zu Recht mit ernsthaften Konsequenzen rechnen, die sogar bis zum Jobverlust führen können. Anders verhält es sich, wenn ein eher erfolgloser Faustkämpfer den Behörden weismacht, sich als Frau zu fühlen, und daraufhin einen Reisepass erhält, in dem ihm das amtlich bestätigt wird. Nun ist er laut Erklärung des Sprechers des IOC, Mark Adams, berechtigt, aktiv an den olympischen Boxkämpfen der Frauen in Paris teilzunehmen. Damit erhält er als Mann die offizielle Erlaubnis, weibliche Konkurrentinnen dieser Sportart aufgrund seiner physischen Überlegenheit gnadenlos durch den Ring zu prügeln und wird schlimmstenfalls dafür auch noch mit einer Goldmedaille belohnt.
Herwig Sembol, St. Georgen an der Gusen
Erschienen am So, 4.8.2024
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