In der jüngsten ORF-Sendung „Im Zentrum“ versuchte der ehemalige ÖVP-Präsident der Nationalrats, Andreas Khol, die dümmliche Idee von Ministerin Susanne Raab, vor der anstehenden Parlamentswahl noch schnell mithilfe von Experten eine österreichische Leitkultur definieren zu wollen, mit allen Mitteln zu verteidigen. Eine sogenannte „Leitkultur“ ist bekanntlich einem Zeitfaktor unterworfen. Was heute für die Gesellschaft noch wichtig ist, kann morgen schon anders sein. Daher ist das Erstellen einer österreichischen Leitkultur, die für alle Österreicher und Österreicherinnen für einen längeren Zeitraum gültig wäre, ein sinnloses Unterfangen, sodass es klüger wäre, wenn sich Ministerin Raab ihre Zeit mit wichtigeren Dingen, von denen es noch genug gäbe, vertreiben würde.
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