Das freie Wort

Weg mit den Messern?

Nach einer Reihe von grausamen Messermorden will der Innenminister jetzt eine Verschärfung des Waffengesetzes, nämlich ein Messerverbot im öffentlichen Raum. Das klingt ziemlich logisch, denn ohne Messer kein Messermord. Natürlich müssten sich alle an dieses Verbot halten, denn auch illegale Schusswaffen sind verboten, und trotzdem wird damit gemordet. Was eigentlich auffallen müsste: Die überwiegende Zahl an Messermorden wird von Personen mit Migrationshintergrund begangen. Teils geht’s dabei um Eifersucht, teils sind es „Ehrenmorde“, teils sitzt das Messer aus kulturellen Gründen ein wenig lockerer, besonders Frauen gegenüber, die ja „wenig wert“ sind, wie auch die „Ungläubigen“. Die Kontrolle eines generellen Messerverbotes würde sich auch ziemlich schwierig gestalten. Meistens würde man wohl erst nach der Tat die Übertretung des Waffengesetzes feststellen können. Man sollte sich nicht allzu sehr auf das Messer als mögliches Tatwerkzeug festlegen, denn ein Schraubenzieher erfüllt den gleichen Zweck, sondern endlich das Waffenverbot, das ja jetzt schon für Asylwerber gilt, durchziehen und Verstöße dagegen mit sofortiger Abschiebung ahnden. Und den Rest der Bevölkerung in Ruhe lassen!

August Weidenholzer, Taiskirchen im Innkreis

Erschienen am Sa, 30.3.2024

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