Wie tief ist dieses Land bereits gesunken, wenn man jetzt nach partiellen Verboten ein generelles Waffenverbot im öffentlichen Raum andenkt. Die Österreicher sind nicht unbedingt Chorknaben und Konflikte, die in Raufereien ausgeartet sind, hat es immer schon gegeben, aber die wurden im Regelfall mit Fäusten und nicht mit Messern ausgetragen. Auch das ist, und man muss es offen aussprechen dürfen, ein importiertes Problem, wie so vieles andere. Regulative haben allerdings nur dann Sinn, wenn man sie auch kontrolliert, nur ist eine Kontrolle nach optischer Vorselektion politisch nicht korrekt, und mehr als eine Stichprobe ist aufwandmäßig wegen Ressourcenknappheit nicht machbar. Nach dem Prinzip der klassischen Schuldumkehr ist natürlich der Staat an dieser Entwicklung schuld, weil man diesen Menschen keine Chancengleichheit bietet und ihnen zu wenig Perspektiven gibt. Aber wie soll man jemandem Perspektiven bieten, der die Landessprache nicht wirklich beherrscht, aus einem völlig anderen, teilweise konträr zur Leitkultur stehenden Kulturkreis kommt, in einer alternativen Gedankenwelt lebt, integrationsresistent ist, weil man das bleiben möchte, was man immer war, und das Lebensglück nicht unbedingt in der Arbeitswelt sucht.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am Sa, 16.3.2024
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