Warum sollte Österreich „Raus aus Gas“ im Allgemeinen und mit Russland als Bezugsmarkt im Speziellen brechen, wie von verschiedener Seite gefordert wird? Es existieren langfristige Verträge mit Versorgungssicherheit, die auf Basis eines günstigen Preises abgeschlossen wurden und wofür aufwendige Pipelines vorhanden sind. Man hat sich bilateral bis 2040 gebunden und als Gegenleistung gute Preiskonditionen ausgehandelt, wobei die Gazprom bisher ein verlässlicher Lieferant war. Die Ukraine wiederum wird sich hüten, den Transfer zu unterbinden und damit der EU, ihrem größten Geldgeber, zu schaden. Oder gibt es bei internationalen Verträgen neuerdings keine Rechtssicherheit mehr?
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am Sa, 24.2.2024
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