Wer hätte das gedacht? Da wurden wir von der ÖVP gewarnt, dass, wenn eine Kommunistin in Graz in das Rathaus einzieht die kommunistische Doktrin nicht mehr weit weg ist! Jetzt wurde Elke Kahr von einer internationalen Jury zur Weltbürgermeisterin ernannt. Hier sind die Warnungen wohl nach hinten losgegangen. Sie macht alles richtig, wenn sie sich um Menschen kümmert, die es brauchen, und das um ein Viertel des Gehaltes ihres schwarzen Vorgängers. Das Gleiche will Haslauer den Salzburgern erklären, sollten sie Kay-Michael Dankl zum Bürgermeister in Salzburg wählen, wäre die Kultur-Weltstadt in Gefahr. Auch dieser kümmert sich um Probleme der einfachen Bürger. Ich habe mit dem Kommunismus nichts am Hut, aber man muss diesen beiden Führungspersonen Respekt zollen, wie sie die Probleme ansprechen oder, wie in Graz, auch angehen. Das haben die etablierten Parteien schon lange verlernt. Alleine am Wohnungsproblem sind die Parteien in den letzten 15 Jahren komplett gescheitert. Muss man die heutigen Kommunisten fürchten? Nein, da gibt es schlimmere Parteien.
Helmut Eicher, St. Johann
Erschienen am Sa, 3.2.2024
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