Sportlich hat Brasilien bei der WM noch nicht vollends überzeugt, nach einem mageren 1:1 gegen Marokko feierte die Selecao aber immerhin gegen Außenseiter Haiti einen 3:0-Sieg. Abseits sorgte Verbandsboss Samir Xaud für Aufsehen. Der 42-Jährige ließ zwei Frauen zum Turnier einfliegen.
Laut brasilianischen Medienberichten ließ Xaud seine Geliebte nach New York einfliegen und wenig später seine Frau zum Eröffnungsspiel nach Mexiko Stadt. Die Kosten dafür soll angeblich der Verband getragen haben.
Bei Erstgenannter dürfte es sich um die Fitness-Unternehmerin Camila Cristina Andrade handeln. Sie checkte angeblich im Hyatt Regency Grand Central in Manhattan für acht Tage ein und die Rechnung betrug am Ende stolze 11.500 Dollar. Gemeinsame Fotos von einem Abendessen bei einem teuren Italiener sind auch aufgetaucht. Das Hotel und einige weitere Kosten in New York soll sich Xaud vom Verband bezahlen haben lassen.
Seit 20 Jahren verheiratet
In Folge seines Liebesausflugs im Big Apple ging es für den Präsidenten nach Mexiko, wo er sich mit seiner Frau Natalia traf. Das Paar ist seit 20 Jahren verheiratet und hat gemeinsam drei Kinder.
Weil der mediale Druck auf Brasiliens Verband in den letzten Tagen so hoch wurde, gab dieser eine offizielle Erklärung ab. „Der Brasilianische Fußballverband (CBF) weist die heute vom Portal Léo Dias veröffentlichten Informationen über einen angeblichen Missbrauch von Verbandsgeldern zurück. Sämtliche Ausgaben der Organisation stehen ausschließlich im Zusammenhang mit den institutionellen Aktivitäten der CBF. Persönliche Ausgaben ihrer Funktionäre werden von diesen selbst getragen“, lautete das Statement.
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