Im Bezirk Amstetten beobachteten Holzarbeiter einen Wolf am Waldrand, dieser zeigte weder Scheu noch Aggression, verzog sich aber nach Händeklatschen sofort wieder in den Wald. Für den normal empfindenden Menschen ein erhebendes Naturerlebnis, auch fühlten sich die Arbeiter in keiner Weise bedroht. Nichtsdestotrotz ein neuerlicher Anlass für den nö. Landwirtschaftssprecher der FPÖ, Alexander Schnabel, eine Reglementierung der Wolfspopulation zu fordern, weil ihm die derzeitige Regelung noch immer zu „bürokratisch“ ist, sprich: Die Jäger müssen einen Abschuss noch immer rechtfertigen. Dabei genügt es schon jetzt, ein Tier auch nur als Problem zu bezeichnen, und schon darf geschossen werden, ja, man bekommt sogar eine Abschussprämie und darf auch die Trophäe behalten, was will man noch mehr. Eigentlich unverständlich, da macht man Fotosafaris in ferne Länder, um Raubtiere zu beobachten, aber sieht man bei uns eines ohne jede Eigengefährdung, wird sofort Reglementierung, sprich Eliminierung gefordert. In Wirklichkeit geht es wie immer nur ums Geld, der Wolf frisst Fleisch, das reduziert die Gewinne von Bauern und Jägern, und das geht nun wirklich gar nicht. Für dieses Klientel ist nur ein toter Wolf ein guter Wolf.
Eva Schreiber, per E-Mail
Erschienen am Di, 9.1.2024
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