Geht es um den Ausgabenrausch der österreichischen Regierung, vermeidet Fiskalratspräsident Christoph Badelt scharfe Formulierungen. Statt die Schuldenmacher schonungslos vorzuführen, versucht sich der ehemalige Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts als Diplomat. Die Budgetpolitik, so Badelt, sei „nicht nachhaltig und nicht krisenfest“. Genauso kraftlos wirkt seine Feststellung: „Einnahmen und Ausgaben passen nicht zusammen.“ Wie weit muss die Verschuldung noch gehen, bis Badelt endlich laut nach einem Schuldenstopp ruft? Aktuell steht unser Land schon mit 368 Milliarden Euro in der Kreide. Ende 2027 werden es 436 Milliarden Euro sein. Dieses ungehemmte Herumschütten mit fremdfinanzierten Milliarden ist mit ein Grund für Öster- reichs Inflation auf Rekordniveau.
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