Das freie Wort

Der 14. Dezember, ein historischer Tag für Europa

Wir werden uns noch lange an diesen Tag erinnern, an den Tag, an dem Europas Niedergang begann. 26 Staatschefs stimmen für die Aufnahme von Beitrittsgesprächen für die Ukraine. Wir brauchen uns nicht mehr zu fragen, ob Europa gut geführt wird. 26 Staatschefs agieren nach dem Motto: Augen zu und durch, und der 27. geht vor der Abstimmung aus dem Saal. Ein 2-stelliger Euro-Milliardenbetrag, und seine Ankündigungen sind Makulatur. So werden wir Bürger der Eurozone vorgeführt. Lehnen wir uns einen Moment zurück und überlegen mit Omas Hausverstand: Ein Opfer russischer Aggression verteidigt sich ungeheuer tapfer. Die Kehrseite sind zahllose Tote und über 100.000 fürs Leben Gezeichnete! Wofür? Für einige m²–km² an Land. Selbiges Land ist aus Eigenem weder in der Lage, sich zu verteidigen, noch seinen Staatshaushalt zu besorgen. Es kommt aber noch dicker: Laut Prognoserechnungen werden die Agrarsubventionen und der Kohäsionsfonds das Gros der Nettoempfänger zu Zahlern machen. Damit ist klar, wir bewegen uns nicht nur am Rande des finanziellen Bankrotts, wir holen uns auch „die Straße“ nach Europa. Kaum denkbar, dass die bekannt „friedfertigen“ Bauern Frankreichs und Polens auf Subventionen verzichten würden. Wollen wir nicht endlich Klartext sprechen und den unseligen Krieg einem Ende zuführen? Nochmals Klartext: Die russische Armee ist entzaubert, sie kann nicht einmal einen begonnenen Krieg im Bruderland militärisch zu Ende bringen. Wovor fürchten wir uns also? Wir hätten allen Grund, uns mehr vor Stoltenberg und von der Leyen ob ihrer „brillanten“ Strategien zu fürchten, als vor Putin. Ach ja: Was hat die überbordende Inflation mit der Ukraine und Russland zu tun? Fragen Sie Ihr Portemonnaie! Sinnlos, dieses verharrt in Schockstarre.

Dr. Erich Gnad, Wien

Erschienen am So, 17.12.2023

Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Weitere Leserbriefe
23.4.2026Datum auswählen

Für den aktuellen Tag gibt es leider keine weiteren Leserbriefe.

Voriger Tag
23.4.2026Datum auswählen
Nächster Tag
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt