Wer dachte, dass das Versagen der Bewohner der Brüsseler Traumfabrik nicht zu toppen ist, wird gerade eines Besseren belehrt. Nachdem viele der gepeinigten EU-Bürger glaubten, dass die Zustimmung der EU-Kommission zu Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine beim besten Willen keine Zustimmung finden kann, tricksten die Verantwortlichen so lange, bis dieser Wahnsinn doch einstimmig beschlossen wurde. Der schlaueste Teilnehmer an diesen basarähnlichen Verhandlungen war einmal mehr Viktor Orbán, der sich den Rückzug seines Vetos mit kolportierten zehn Milliarden Euro, vom für Ungarn gesperrten EU-Geld, abkaufen ließ. Unser Bundeskanzler, der sich noch vor wenigen Tagen ebenfalls gegen die Beitrittsverhandlungen mit einem der korruptesten Länder unseres Planeten aussprach, ist erwartungsgemäß in EU-höriger Manier eingeknickt, um den Großen der schwer angeschlagenen Werteunion zu gefallen. Jeder nur etwas mit den Beitrittskriterien Vertrauter weiß, dass es mehrere für die Ukraine unerfüllbare Vorgaben gibt, die einen EU-Beitritt in absehbarer Zeit gar nicht möglich machen. Auch dass ein Beitritt der zerstörten und von Korruption verseuchten Ukraine den endgültigen Finanzkollaps in der EU bedeuten würde scheint wenige der machtverliebten Brüsseler Wertehüter zu interessieren. Beruhigend ist aber doch, dass aufgrund des noch sehr langen Zeithorizonts bis zu einem etwaigen EU-Beitritt der Ukraine Verantwortliche wie von der Leyen, Michel, Zelenskij, Scholz, Baerbock, Lindner, Nehammer, Gewessler u. v. m., die in ihrer Profession kläglich gescheitert sind, schon lange als Mitschuldige eines desaströsen Zeitalters in die europäische Geschichte eingegangen sein werden. Sollten die Verantwortlichen trotz aller Widrigkeiten aber doch versuchen, die Ukraine in einem Schnellverfahren in die EU aufzunehmen, wäre das der endgültige Zeitpunkt für Österreich, sich aus diesem ganz normalen Wahnsinn zu verabschieden.
Alexander Neumann, Grünbach am Schneeberg
Erschienen am Sa, 16.12.2023
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