Danke für Ihren Artikel über das „Angriffstraining mit einem Kind“. Manches ist so unfassbar, das kann man vorab nicht erfinden. Schutzhundetraining ist kein Spiel: Ein Hund lernt, einem Menschen nachzuhetzen und ihm in den Ärmel zu beißen und nicht loszulassen. Den Hund auf ein Kind zu hetzen, um die vermeintliche Ungefährlichkeit (und sich selbst) darzustellen, beweist die Verantwortungslosigkeit aller Beteiligten. Dies auf Social Media zu posten, noch viel mehr. Soll diese Praktik mit dem Verbeißen in Kinderärmel jetzt dazu herhalten, um zu prüfen, ob der Hund das Richtige gelernt hat? Was, wenn nicht? Es wird nicht bedacht, dass der Hund laufende Kinder nun als Trigger sehen könnte, ihnen nachzuhetzen und sie zu beißen. Außerdem: Was wäre gewesen, hätte das Kind in einem Schreckimpuls geschrien oder wäre gestolpert? Hoffentlich – für Kinder und Hunde – gibt es keine Nachahmer.
Mag.a Ursula Aigner, Tierschutzqualifizierte Hundetrainerin, Verhaltensberaterin, per E-Mail
Erschienen am Sa, 16.12.2023
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