Dass sich US-Präsident Joe Biden und Chinas Staatschef Xi Jinping zwölf Monate lang nicht mehr persönlich gesehen und auch nicht miteinander gesprochen haben, sagt viel über den Zustand der Beziehungen zwischen den USA und China. Umso wichtiger ist es daher, dass sich beide Staatschefs am Rande des APEC-Gipfels getroffen haben, um das angespannte Verhältnis auf allen Ebenen zu glätten und eine Entspannung der Supermächte herbeizuführen. Niemand kann nämlich ein Interesse an einer Dauerkonfrontation haben. Das Treffen zwischen Biden und Xi ist auch angesichts der Spannungen im Indopazifik von enormer Bedeutung. Hier birgt das Thema Taiwan großes Konfliktpotenzial. Nicht nur die Asien-Pazifik-Region, sondern die gesamte Welt ist auf ein stabiles und friedliches Verhältnis zwischen den USA und China angewiesen. Die beiden Schwergewichte müssen es schaffen, konstruktiv miteinander umzugehen, weil ihr bilaterales Verhältnis global gesehen das wichtigste überhaupt ist. Dafür ist allerdings ein Gespür für die Wahrnehmungen der anderen Seite sowie die Bereitschaft von Kompromissen erforderlich. Wie Xi Jinping treffend sagte: Für zwei große Länder wie China und die USA ist es keine Option, sich voneinander abzuwenden. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am So, 19.11.2023
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