Die EU hat wieder einmal erkannt, wie wichtig Naturschutz ist. Sehen wir uns die hehren Ziele näher an. Unter anderem sollen Flüsse in ihren natürlichen Zustand zurückversetzt werden. Dort waren wir schon. Im Jahr 2000 war auch von Österreich die EU-Wasser-Rahmen-Richtlinie (WRRL) ins nationale Gesetz aufgenommen worden. Unsere Politiker haben sich verpflichtet, keine Gewässer mehr zu schädigen und innerhalb von 10 Jahren alle Gewässer in einen natürlichen Zustand zurückzuversetzen. Der Termin wurde zweimal verlängert, jetzt ist ein Schlusspunkt gesetzt. Bis 2022 hätte alles umgesetzt werden müssen, Nachfrist bis 2026. Dazu hat der österreichische Rechnungshof klar festgehalten, bei 60% der untersuchten Gewässer wurde diese gesetzliche Vorgabe nicht erfüllt. Um das umzusetzen, wären 3,6 Milliarden Euro nötig. Die Abgeordneten der EU jubeln, 25.000 km der europäischen Flüsse sollen nun irgendwann renaturiert werden. Das sind Jubelmeldungen für schlichte Geister. Europa hat etwa 12 Millionen Kilometer Fließgewässer. Alle diese Bäche und Flüsse sind vom Menschen krass beeinflusst. Österreich als negatives Beispiel: Bei uns zerstückeln etwa 6000 Wasserkraftwerke das Flusskontinuum, allein in der Steiermark sind es über 1600 Dämme. Das verursacht schwerste Schäden an der Ökologie und Biologie, bis hin zur Selbstreinigungskraft der Gewässer und bis zum Grundwasser Haushalt. Wir brauchen doch die Wasserkraftwerke? In Zukunft schon gar nicht. Denn fehlt erst das Schmelzwasser der Gletscher, werden unsere Flüsse sehr wenig Wasser führen. 25.000 km Flüsse sollen in einen natürlichen Zustand versetzt werden. Das sind 0,002% aller europäischen Flüsse. Eine lächerliche Quote. Das heißt, Österreich wird seine Verpflichtung gemäß WRRL nicht erfüllen? Und das wird als Erfolg gefeiert?
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