Jean Asselborn reitet wieder einmal eine Attacke gegen Österreich, wenn er meint, dass das österreichische Schengen-Veto gegen Rumänien und Bulgarien eine Katastrophe wäre. Er, im geschützten Luxemburg sitzend, das kaum von Flüchtlingen betroffen ist, weiß wahrscheinlich nicht, dass sich neue Flüchtlingsrouten von der Türkei über Bulgarien, Rumänien und Ungarn in Richtung Österreich aufgetan haben und erst hier – nachdem die Menschen bereits durch drei EU-Länderdurchgewinkt wurden – um Asyl ansuchen und wir im Bezug auf die Anzahl der Bevölkerung die zweitmeisten Anträge in der EU zu bewältigen haben. Das im Jahr 1985 beschlossene Schengen-Abkommen war gedacht als Haus ohne Türen, wo jeder grenzenlos reisen kann. Heutzutage wissen die Länder gar nicht mehr, wo sie noch eine Türe einmauern sollen, damit sie nicht überlaufen werden. Das System ist krachend gescheitert! Übrigens, die österreichische Bevölkerung steht fast vollzählig hinter dem Schengen-Veto der Regierung gegen Rumänien und Bulgarien, ob es jetzt dem Herrn Asselborn passt oder nicht!
Josef Blank, Elsbethen
Erschienen am Fr, 6.10.2023
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