Als Andreas Babler bei einem desaströsen Bundesparteitag zum Bundesparteiobmann gewählt wurde, glaubte man, nunmehr würde Ruhe in die SPÖ einkehren. Weit gefehlt: Aus einigen Bundesländern, besonders aus Wien (Widerstand gegen mehr Mitspracherecht der Mitglieder usw.), kam sofort Kritik an Bablers oft unbedachten Äußerungen und durchaus konstruktiven Vorhaben. Die Medien, auch der ORF, haben dies nur mit Randnotizen und Kurzmeldungen kommentiert. Als sich nunmehr der „böse“ Burgenländer mit durchaus berechtigter Kritik zu Wort meldete, stürzten sich die Medien wie Hyänen darauf. Sie schrieben und berichteten von neuerlichen Querschüssen aus dem Burgenland und orteten in Doskozil den einzigen Schuldigen am gegenwärtigen Zustand der Bundes-SPÖ. Doskozils Kritik richtete sich besonders an gewisse Funktionäre im ÖGB. Er hinterfragt in erster Linie, ob es notwendig ist, dass Gewerkschaftsbosse in ihrer Funktion als Nationalratsabgeordneter und als Gewerkschafter Doppelbezüge beziehen. Angeblich sollen ihre Bezüge 2024 um etwa 2500 ¤ brutto steigen. Wie erklären sie einem Pensionisten, der sein Leben lang Sozialversicherungs- und Gewerkschaftsbeiträge bezahlt hat, dass die Gewerkschaftsbosse 2024 mehr Gehaltserhöhung bekommen, als man selber Monatspension. Das viel strapazierte Wort „Solidarität“ scheint an so manchem dicken Bankkonto zu enden. Bablers Kritik an Wien und auch an den Gewerkschaften ist nur sehr halbherzig. Waren es doch vor allem Ludwig und der ÖGB, die mit aller Macht Doskozil verhinderten und den Weg für Babler frei machten. Es geht aber nicht um Babler, Doskozil, Ludwig und den ÖGB, vielmehr geht es um eine einige, solidarische SPÖ. Jeder künftige Spitzenkandidat muss sich nach den Mitgliedern und Sympathisanten richten und nicht umgekehrt.
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