Ihr Artikel vom 25. August mit der Überschrift „Fukushima-Fisch landet bei uns auf dem Teller!“ ist vielfach übertrieben. Die Internationale Atomenergie-Organisation IAEO kam in ihrem Bericht vom 4. Juli dieses Jahres zu dem Schluss, dass die radiologischen Auswirkungen des mit dem Aufbereitungsverfahren „ALPS“ gereinigten und verdünnten Wassers auf Mensch und Umwelt vernachlässigbar seien. Der im Artikel erwähnte Fisch wurde vermutlich im Hafen des Kernkraftwerks gefangen, jedoch findet in diesem Hafen kein kommerzieller Fischfang statt, d. h. dortiger Fisch gelangt nicht auf den Markt und zum Konsumenten. Daher können wir Japaner, ebenso wie die Österreicher, weiterhin bedenkenlos Fisch aus dem Pazifischen Ozean genießen.
Otaka Junichiro, Gesandter, Botschaft von Japan in Österreich
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