Im Vergleich mit anderen EU-Ländern liegt Österreich bei der Inflation weiter an der Spitze. Ein heißer Herbst mit harten Verhandlungen ist zu erwarten, und Arbeitnehmervertreter wie auch die Vertreter der Pensionisten sind gefordert, gerechte Abschlüsse durchzusetzen! Bei den kommenden Verhandlungen über die Erhöhung der Gehälter und Pensionen wird die von der Regierung ignorierte hohe Inflation zum Problem werden, denn die Latte für Erhöhungen wird sich natürlich an der extremen Inflationsrate orientieren. Mit Beginn der bevorstehenden Gespräche wird wieder gefordert werden, dass Arbeitnehmer und Pensionisten auf einen Teil ihrer zu Recht gestellten Forderungen verzichten sollen, damit der Wirtschaftsstandort nicht gefährdet wird. Zu den laufend ausgezahlten beachtlichen Dividenden an Aktionäre und die Bonuszahlungen an Manager habe ich derartige Forderungen noch nie gelesen. Die Freude der Regierung, dass die Inflation laut Statistik Austria „nur“ noch 7 Prozent beträgt, wird zum Bumerang. Für Arbeitnehmer und Pensionisten ergibt sich durch die hohe Inflation ein beachtlicher Verlust. Ein Beispiel ist die letzte Pensionserhöhung von durchschnittlich 5,8 Prozent (brutto!!) bei damals rund 10 Prozent Inflation. Der Antrag der Pensionsverbände für eine zwischenzeitliche Erhöhung, um die Verluste abzufedern, wurde von der Regierung bisher abgelehnt. In Anbetracht kommender Wahlen ist eine gerechte Inflationsabgeltung für 2024 für alle von großer Bedeutung.
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am Mi, 9.8.2023
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