Die „Krone“ berichtete am 28. 7. 2023, dass „kultivierte Proteine aus dem Reagenzglas keine Fiktion mehr sind. Daher fordert Minister Totschnig eine klare Fleisch-Kennzeichnung.“ Denn die Auswirkungen von gezüchtetem Laborfleisch mit allen künstlichen Zusätzen auf Menschen sind noch lange nicht bekannt. Aber die Absicht zur gesetzlichen Fleisch-Kennzeichnung allein genügt nicht. Denn: 1. Bei zu teurem Normalfleisch werden vor allem ärmere Menschen zu dem billigeren Laborprodukt greifen. So hat in Österreich bzw. in der EU der Konsument „freie Wahl“ und könnte die sozialen Gesundheitskassen möglicherweise viel Geld kosten. 2. Entsprechende Übereinkommen (Importverbote) müssten auch bei jedem einzelnen Handelspakt der EU ausdrücklich abgeschlossen werden. 3. Eine lückenlose Kontrolle der Fleisch-Kennzeichnung ist in einer freien Marktwirtschaft mit offenen Grenzen praktisch nicht möglich. 4. Letztlich spielen in der EU gewinnorientierte große Konzerne und Handelsketten meistens eine entscheidende Rolle.
Dr. Karl Hunna, Wien
Erschienen am Mi, 9.8.2023
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