Bewundernswert, wie Ida Metzger in ihrer Kolumne „Thema des Tages“ kritisch Entscheidungen im Justizbereich hinterfragt. Üblicherweise wird die Justiz von den Medien mit dem Privileg „sakrosankt“ versehen. Ein Vernichtungsfeldzug der WKStA, mit anscheinend absichtlich ignorierten entlastenden Fakten zugunsten der Angeklagten, runden das aufkeimende Misstrauen gegen diese Institution ab. Unverständlich für den Normalbürger ist der Wechsel der Richterin Hohenecker in die WKStA, nach dem vermutlich angeordneten Wechsel von den glamourösen Wirtschaftsprozessen in einen weniger attraktiven Bereich, scheint die WKStA eher ihren Ansprüchen von Machtausübung gerecht zu werden. In Erinnerung ihr Ausspruch, nachdem sie den Freispruch Westenthalers in eine unbedingte Haftstrafe umwandelte: Den ersten Prozess haben Sie gewonnen, den zweiten habe ich gewonnen! Ein Richter sollte Recht sprechen und nicht siegen wollen. Das eher unerfreuliche Bild der Richterin rundet deren Gatte – ebenfalls Richter und ihr ehemaliger Professor auf der Uni – ab, der lauthals vor dem Grasser-Prozess sich dahingehend geäußert hat: Der Grasser kehrt ins Häfn. Abgesehen vom unmöglichen Verhalten eines Richters hätten diese Äußerungen eine klare Befangenheit der Richterin erkennen lassen müssen! Zu allem Überfluss ermittelt nun die WKStA wegen schweren Betrugs gegen den Stiefsohn der Richterin. Hier wartet einerseits viel Arbeit auf die Justizministerin, andererseits könnte sie hier Format zeigen!
Anton Kreitner sen., Wien
Erschienen am Mi, 9.8.2023
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