,,Werden Sie das mit links machen?“, fragte Conny Bischofberger den neuen SPÖ-Parteichef Andreas Babler. Diese Frage kann man mit einem klaren NEIN beantworten. Babler wurde SPÖ-Vorsitzender, ohne die Rückendeckung seiner Parteigenossen aus Niederösterreich zu haben. Ein Bürgermeister hat seine Parteimitgliedschaft bereits ruhend gestellt, weitere drohen sogar mit Parteiaustritten. Auch wenn Babler klare Ansagen macht und viel verspricht, wird er es ungemein schwer haben, nur irgendetwas davon umzusetzen. Dies beginnt mit seinem Versprechen für die 32-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich. Das ist völlig unrealistisch, denn woher sollen die zahlreichen, dazu nötigen neuen Pflegekräfte, Ärzte, Polizisten und Fachkräfte in diversesten Branchen kommen? Babler ist ein politischer Träumer, der mit seinen marxistischen und populistischen Ideen zwar polarisiert, aber politisch nicht mehrheitsfähig ist.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am Sa, 10.6.2023
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