Im internen Streit um die Führung der SPÖ wird von einem der Kontrahenten die Verkürzung der Arbeitszeit auf 32 (!) Stunden gefordert und sogar versprochen, sollte er zum Zug kommen. Das zeigt das wirtschaftliche Verständnis und das Wissen um wirtschaftliche Zusammenhänge wohl deutlich auf! Hätten Politiker und andere Experten in den 50er-, 60er-, 70er- und darüber hinausgehenden Jahren ähnliche Forderungen aufgestellt und unsere Mütter und Väter danach gehandelt, kann sich jeder ausrechnen, wo wir heute stünden und wie die Lebensbedingungen und der Wohlstand aussehen würden. Immer mehr Freizeit führt unweigerlich zu höheren Ausgaben für Sport und andere Freizeitaktivitäten (Beschaffung der Geräte, Eintritte usw.). Geld für Wohnraumbeschaffung oder viele andere Ausgaben wäre wohl nicht im Überfluss vorhanden. Ein voller Lohnausgleich würde die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe schwächen und Österreich als Wirtschaftsstandort noch weiter in Frage stellen. Aber es macht alles nichts aus, es gibt ja Banken, die Kredite vergeben. Die Frage ist dann halt, wie auf Sicht die Raten zurückgezahlt werden. Aber Hauptsache, heute und im Hier und Jetzt ist die Welt in Ordnung und man kann sich alles leisten. PS: Der Titel meiner Diplomarbeit lautete „Betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Auswirkungen einer Arbeitszeitverkürzung unter besonderer Berücksichtigung der Einführung der 40-Stunden-Woche in Österreich“ (die Arbeitszeit betrug damals 45 Stunden). Vielleicht sollten sich einige Experten und Politiker die Ausführungen durchlesen.
Dkfm. Ewald Fritz Schrempf, Ramsau am Dachstein
Erschienen am Do, 4.5.2023
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