Wie kann es bitte sein, dass die notgerettete Credit Suisse Ende März trotzdem noch Boni an ihre erfolglosen Manager ausbezahlt? Sollten Boni nicht nur dann ausgezahlt werden, wenn auch tatsächlich erfolgreich gearbeitet wurde? Credit Suisse hat in ihrer langjährigen Erfolglosigkeit jüngst nahezu eine zweite globale Bankenkrise ausgelöst. Dafür wird das Management jetzt auch noch belohnt? Leider sind Boni mittlerweile weltweit unverrückbare fixe Bestandteile bei Bankgehältern geworden so wie auch bei Energie- und anderen Unternehmen, die ebenfalls Boni für nicht eigenverantwortlich erwirtschaftete Gewinne (z. B. wegen des russischen Krieges gegen die Ukraine gestiegene Energiepreise) an ihre Manager auszahlen. Dahinter steckt die in nahezu jedem Menschen schlummernde Gier, die – einmal erweckt – stets befriedigt werden möchte und wie eine Sucht eine stetig anwachsende Mehrdosis verlangt. Börsennotierte Unternehmen, denen die Allgemeinheit nichts, die Aktionäre jedoch alles bedeuten, sind da die viel geliebte Spielwiese jener Gierlinge, die nie genug bekommen können. Boni-Exzesse trotz nachweislich erfolgter Gemeingefährdung der Allgemeinheit werden wohl weiter praktiziert werden, und es bewahrheitet sich einmal mehr die alte österreichische Weisheit, dass die Gier „a Hund is“.
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