War diese „Gehaltserhöhung“ von 68 Euro netto, die Frau Mag. Thier erhalten hat, wegen einer Verwendungsänderung oder etwa ein „Kanzler-Bonus“? Diese Frage beantwortet das Finanzministerium auf Anfrage der „Krone“ klar: „Im Jahr 2016 gab es KEINE Gehaltserhöhung bei Frau Mag. Thier. Aber ab 2019, weil die stellvertretende Abteilungsleiterin in Karenz ging und Frau Mag. Thier ihr nachfolgte.“ Das bezweifelt aber der SPÖ-Abgeordnete Jan Krainer. Das ist ja auch vollkommen verständlich, denn Jan Krainer weiß genau, wovon er und die SPÖ sprechen. Da gab es doch den „Fall Renate Brauner“ – ein sogenannter „Freunderlwirtschafts-Posten“ der Sonderklasse. Das „Büro für Daseinsvorsorge“ wurde für Brauner gegründet. Der Bericht in der „Krone“ vom 10. 3. 2021 zeigt auf, was alles möglich ist. Die Abteilung wurde vom Stadtrechnungshof unter die Lupe genommen. Fazit: Konkrete messbare Zielvorgaben würden fehlen. „...die bisherigen Personalkosten belaufen sich auf 750.000 Euro“! Ja, Herr Krainer, 68 Euro (berechtigte) Gehaltserhöhung stehen 750.000 Euro gegenüber. Bitte, Herr Krainer, springen Sie über Ihren „Partei-Schatten“. Kehren Sie zuerst die 750.000 Euro vom „SPÖ-Partei-Tisch“, bevor Sie sich über 68 Euro aufregen!
Gerhard Forgatsch, Wien
Erschienen am Mi, 26.10.2022
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