Längst hat die Politik sich ihrer vordringlichen Aufgabe und Verpflichtung, nämlich dem Volk zu dienen und für dessen Wohl zu sorgen, entledigt. Die meisten Politiker leben längst in einer völlig anderen Welt. Die Realität und vor allem die Sorgen der Menschen sind ihnen völlig fremd geworden. Sie haben keinen Blick mehr dafür, und sie haben ganz andere Ziele im Auge, als für das Wohl der Bürger zu sorgen und dafür auch Verantwortung zu tragen. Jeder Politiker, jede Politikerin eines noch so kleinen Staates sieht sich in einer elitären Rolle und macht gerne auf Mann/Frau von Welt. Dabei wird nur allzu leicht darauf vergessen, wem man verpflichtet ist. Wenn nun unser wiedergewählter BP Van der Bellen in einer längst fälligen Reaktion auf die jüngsten politischen Enthüllungen meint, es dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass es sich die Reichen und jene, die die entsprechenden Kontakte besitzen, richten könnten, dann muss ich dem entgegnen, dass das längst kein Eindruck mehr ist, der erst entstehen muss, sondern dass dies die längste Zeit bereits Tatsache und Praxis im Hause Österreich ist. Das sieht wohl jeder, der nicht wie unser Bundespräsident auf beiden Augen blind ist, wenn es um den Erhalt dieser unseligen Koalition Türkis-Grün geht. Die jüngsten Enthüllungen, die aufgrund der Aussagen von Thomas Schmid bekannt geworden sind, ergeben ein Sittenbild des Grauens und spiegeln deutlich das „Amtsverständnis“ der jüngsten Politikergeneration wider, die sich offensichtlich bereits mit Haut und Haar an die Superreichen aus Finanz und Industrie verkauft hat und sich als Dienstleister für ebenjene versteht. Selbstverständlich nicht umsonst. Ein schickes „Vorstands-Posterl“ mit sattem Gehalt nach dem Abgang von der politischen Bühne, das muss dann schon drinnen sein. Dafür würde man sich allemal verwenden. Wer hat da bloß noch Zeit, sich um die Sorgen des lästigen „Fußvolks“ zu kümmern? Zuallererst gilt es einmal, die eigenen Interessen und Ziele weitreichend abzusichern. Die Wähler rückt man wieder einige Wochen vor der nächsten Wahl in den Fokus, verspricht ihnen wie immer das Blaue vom Himmel, das am Tag nach der Wahl bereits Geschichte ist; man wendet sich danach wieder dem eigenen und dem Machterhalt der Partei zu, die einen durchs Leben trägt. Wie könnte es ansonsten sein, dass die Politik für die riesigen Sorgen der Menschen keinen Blick mehr hat und dabei zusieht, wie Millionen Existenzen durch die kaum noch verkraftbare Teuerung bedroht sind, während sich die Nutznießer dieser zu einem beachtlichen Teil selbst gemachten Problematik über zusätzliche Milliardengewinne freuen dürfen? Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter und weiter – was aber, wenn diese am Anschlag ist?
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