Weil Transportschiffe mit Getreide durch den Ukraine-Krieg blockiert waren, sollen große Teile Afrikas und des Nahen Ostens Hungerproblemen ausgesetzt sein. Diese Narrative halten einer kritischen Betrachtung nicht stand, denn der Kontinent Afrika ist nicht unbedingt von ukrainischen oder russischen Getreidelieferungen abhängig. Gerade die Sub-Sahara-Region ist klimatisch begünstigt und kann im Gegensatz zur gemäßigten Zone unter bestimmten Voraussetzungen jährlich bis zu drei Ernten einfahren. China und auch andere Staaten kaufen aus diesem Grund ganze Landstriche mit Ackerland auf. Afrika könnte bald zum Selbstversorger werden, und Hunger ist absolut kein Argument für illegale Migration.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am Sa, 6.8.2022
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