Das freie Wort

Geld ohne Ende

War es nicht die Europäische Zentralbank, die nach der Wirtschaftskrise 2008 Geld ohne Ende druckte? Für Bankenrettung, Rettung von Südstaaten und so weiter. Jedoch war es Geld ohne Gegenwert. Nach nun einigen Jahren der Nullzinspolitik rücken wir dem Zahltag gefährlich nahe. Ja, diese Party und die Zeit des Feierns werden bald vorbei sein. Nachhaltigkeit sieht anders aus. Die zurückhaltenden Schweizer haben da nicht mitgespielt. Weder zu einem Beitritt zur Europäischen Union noch zu anderen Harakiriaktionen unter gemeinschaftlichem Decknamen waren sie zu bewegen. Konservativ, eigenständig, überlegt und fleißig lautet wohl die Devise des reichsten Staates in Europa. Ähnlich den Norwegern, die ihre Sache auch recht gut machen. Die wohlstandsverwahrlosten mitteleuropäischen Länder und vor allem deren Vertreter haben den Bezug zur Realität verloren. Was unsere Mütter, Väter und Großeltern nach dem Krieg aufgebaut haben, hat offenbar keine Bedeutung mehr. Mit viel Schweiß und Entbehrungen wurde den heutigen Dominatoren die Laufbahn ermöglicht. Undank ist der Welten Lohn!

Stefan Weinbauer, Zell an der Pram

Erschienen am Di, 26.7.2022

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