Das freie Wort

Besser ein Ende mit Schrecken!

Gewohnt klar analysiert Dr. Klaus Woltron in der „Krone bunt“ in „Besuchen Sie Europa, solange es noch steht!“ den Zustand der vermeintlichen Wertegemeinschaft. Auf zwei Seiten wird nahezu alles gesagt. Von den Hauptverantwortlichen der gesamtem Misere, der vorbestraften EZB-Chefin und der nach Brüssel abgeschobenen ehemaligen deutschen Verteidigungsministerin, bis zu den hirnlosen und selbstzerstörerischen Sanktionen gegen Russland, dem gescheiterten italienischen Regierungschef, der als seinerzeitiger EZB-Chef noch 200 Milliarden für sein Heimatland „abzweigte“, dem Komplettversagen der EU-Flüchtlingspolitik, der dekadenten Diskussion über die Anzahl der Geschlechter, dem vollkommen realitätsfremden Elektro-Hype, bei dem Europa mit 8% Treibhausemissionen das Weltklima verändern will, den drohenden europaweiten Streikwellen und daraus resultierenden sozialen Verwerfungen, der dramatischen, die Ersparnisse der Bürger vernichtenden Inflation, u. v. m. Ein Aspekt fehlt mir allerdings bei den Ausführungen von Dr. Woltron. Man sollte nämlich endlich eine sachliche Diskussion über die Vor- und Nachteile einer Mitgliedschaft in der EU führen, denn es ist heute nichts mehr so, wie es Mock, Ederer und Konsorten seinerzeit vollmundig versprochen haben. Daher stellt sich mir immer mehr die Frage, ob ein Ende mit Schrecken nicht besser wäre als ein Schrecken ohne Ende. Dies würde allerdings augenblicklich unzählige, an die Inflationsrate angepasste, Versorgungsposten im Dunstkreis von Brüssel gefährden, und das will dort vermutlich niemand. Daher werden wir, in Anlehnung an Dr. Woltrons Analyse, vermutlich wirklich warten, bis Europa nicht mehr steht. Der Weg dorthin ist nicht mehr weit.

Alexander Neumann, Grünbach am Schneeberg

Erschienen am Di, 26.7.2022

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