Keine Gebührenerhöhung für Tarife beim Bund bringe 19 Millionen ¤ Ersparnis für den Steuerzahler, sagt der Finanzminister und wäre eine Entlastung für den Bürger! Gemeint sind u. a. Reisepässe, die nicht teurer werden. Neue Reisepässe werden in der Regel alle 10 Jahre benötigt, was wieder dem Staat einige hundert Millionen ¤ an Einnahmen bringt. Wozu das Eigenlob, wenn auf der anderen Seite Milliarden an Krediten aufgenommen werden, um Sozialleistungen und Spenden ins Ausland zu überweisen. Von den mehr als 250 Millionen ¤ Nachzahlung an Familienbeihilfe, die wir für Kinder, die gar nicht in Österreich leben (die wir aber nach EU-Recht zahlen müssen), wird die Inflation auch nicht gerade kleiner werden. Ob diese Kinder auch tatsächlich existieren, lässt sich auf dem Papier nicht prüfen.
Johann Ziniel, Neusiedl am See
Erschienen am Di, 26.7.2022
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