In dieser Woche steht uns hier in Österreich eine Hitzewelle mit bis zu 40° bevor, und wenn es draußen „brütend heiß“ ist, wird auch die Temperatur im Haus oft „unerträglich“ – gerade hier sollte man aber nie vergessen, dass es (auch ohne Klimaanlage!) mehrere Möglichkeiten gibt, mit denen man die ärgste Hitze draußen halten kann, und dazu gehören vor allem: Wenn es gerade am heißesten ist, alle Fenster und Balken/Rollos und Vorhänge möglichst geschlossen (!) halten, diese dafür in der Nacht und in der Früh aber so gut wie möglich öffnen, denn alles, was man tagsüber aufmacht, heißt etwa so viel wie: „Ich hole die Hitze auch noch herein!“ Besonders wirksam sind hier auch wärmedichte Fenster und Isolierung der Außenwände, denn hier ist wohl mehr als logisch: Was im Winter weniger Kälte hereinlässt, lässt im Sommer auch weniger Hitze herein! „Am einfachsten“ sind natürlich Klimaanlagen, diese haben aber auch ganz klare Nachteile: Schon der Einbau ist oft „nicht gerade billig“, und die (oft sehr großen) Mengen an Strom, die sie verbrauchen, sind auch „alles andere als gratis“! Dazu „produzieren“ Klimaanlagen auf der einen Seite zwar „kühle Luft“, geben auf der anderen Seite aber (immer!) viel mehr an Wärme ab und sind daher ein „aktiver Beitrag zu noch mehr Erderwärmung“. Dazu wird auch der größte Teil des Stroms, der dafür gebraucht wird, durch Wärmekraftwerke erzeugt, die ganz besonders viel an Wärme ausstoßen und unsere Außentemperaturen damit noch weiter erhöhen!
Univ-Doz. Dr. Kurt Stoschitzky, Gleisdorf
Erschienen am Fr, 22.7.2022
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