Die EU ist sehr auf die „Werte“ bedacht und betont das auch immer wieder. Aber diese Werte gelten anscheinend nicht immer und auch nicht für jeden Menschen. Einer dieser vom Unglück verfolgten Menschen scheint Julian Assange, der Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks, zu sein. Nachdem er auf seiner Plattform die Kriegsverbrechen der Amerikaner und Briten im Irak-Krieg aufgedeckt hatte, wurde er zum Gejagten, und die ecuadorianische Botschaft in London gewährte ihm als einziges Land der Welt Asyl. Nach Jahren wurde ihm dieser Schutz entzogen, und er wurde in ein britisches Hochsicherheitsgefängnis überstellt. Jetzt hat ein britisches Gericht seiner Auslieferung an die Vereinigten Staaten zugestimmt, wo er wegen Spionage vor Gericht gestellt wird. Aufdeckung von Kriegsverbrechen ist also Spionage und gehört streng bestraft. Assange drohen bis zu 175 Jahre Haft; es wurde aber auch schon die Todesstrafe gefordert. Zu diesem Unrecht hört man von der „Werte-Union“ kein Wort. Die „Werte-Union“ setzt sich aber dafür ein, dass in bestimmte Länder keine schwerkriminellen Asylwerber abgeschoben werden dürfen, wenn ihnen dort eventuell erniedrigende Behandlung oder Haft drohen könnte. „Im Übrigen gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht“, wusste schon Kurt Tucholsky.
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