Er hätte die Reise schon längst machen sollen. Er soll darauf hinweisen, dass mehr als 140 Staaten in Entschließungen der UNO-Generalversammlung Russland zur Beendigung des Krieges aufgefordert haben und dass Russland mit dem Überfall auf die Ukraine die überwiegende Mehrheit der Staatengemeinschaft gegen sich aufgebracht hat. Er sollte weiters auf die Prinzipien hinweisen, die in der Charta der Vereinten Nationen festgelegt sind und die daher für ein Mitglied der Vereinten Nationen zu gelten haben. Und das sind vor allem: friedliche Regelung aller internationalen Streitigkeiten und Anerkennung der Souveränität aller Staaten, insbesondere jener, die Mitglied der Vereinten Nationen sind. Weiters sollte auch der Generalsekretär der Afrikanischen Union nach Moskau zu Putin reisen und darauf hinweisen, dass viele afrikanische Staaten für das Überleben ihrer Bevölkerung auf die Getreidelieferungen aus der Ukraine und aus Russland angewiesen sind, mit deren Ausfall nun als Folge des Kriege zu rechnen ist. Mit gleicher Botschaft sollte der Präsident Ägyptens zu Putin kommen und ihm vorhalten, dass 100 Millionen Ägypter hungern müssen, wenn das Getreide aus der Ukraine und aus Russland nicht wie gewohnt weiter angeliefert wird. Und es könnten noch weitere Staatschefs bevölkerungsreicher Staaten, von Bangladesch über Indien bis China, mit gleicher Aufforderung kommen und Russland die Freundschaft kündigen, wenn es den Krieg nicht einstellt und wieder normale Zustände eintreten lässt. Dem russischen Diktator muss klargemacht werden, dass er die Weltöffentlichkeit gegen sich hat und dass er die Weltwirtschaft und die Versorgung von Hunderten Millionen Menschen gefährdet. Dass er mit seinem Krieg sich selbst und seinem Land weltweit keine Freunde macht. Der Mann hat sich ja schon weit von einer realistischen Einschätzung seiner Möglichkeiten entfernt. Vielleicht kann er da jetzt durch den Besuch des UNO-Generals ein bisschen wachgerüttelt werden.
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