Der renommierte Stellvertretende Chefredakteur der „Kronen Zeitung“, Prof. Dr. Georg Wailand, bestätigt in seiner Kolumne vom vergangenen Samstag meinen Ärger, dass es im Sog des Ukrainekrieges Preistreiber gibt. Wailand, der auch begeisterter Winzer ist, stellt unter anderem fest, dass im Vergleich zum Vorjahr Heizöl um 118,5 Prozent, das Gas um 71,9 Prozent und Diesel um 55 Prozent teurer geworden ist. Die aktuelle Inflationsrate liegt bei 6,8 Prozent, wie es sie seit rund vierzig Jahren nicht mehr gegeben hat. Einzig die astronomische Erhöhung des Gaspreises ist durch die Kriegswirren in der Ukraine zum Teil erklärbar, doch auch hier werden sich Spekulanten ein Körberlgeld holen. Österreich bezieht bekanntlich zu rund 80 Prozent Gas aus Russland. Wegen dieser Misere, die hausgemacht ist, muss man der OMV, der E-Control als Aufsichtsbehörde, den verantwortlichen Politikern und betroffenen Managern ein vernichtendes Zeugnis ausstellen, weil sie es im Gegensatz zu anderen Ländern seit vielen Jahren versäumt haben, die Abhängigkeit vom russischen Gas zu minimieren. Stattdessen stand die Gewinnmaximierung im Vordergrund. Spätestens nach der Annexion der Krim im Jahr 2014 hätte man reagieren und erkennen müssen, dass der kriegslüsterne Putin kein seriöser Geschäftspartner ist. Auch durch die jetzige Einberufung eines „Preisgipfels“ wird sich nicht viel ändern. Denn: Die verantwortungslose Devise der Politik, „koste es, was es wolle“, wird sich noch rächen. Schließlich wächst das Geld nicht auf den Bäumen und die Schulden werden einst fällig werden. Unsere Verantwortungsträger werden jedoch weiterhin trachten, dass ihre Misswirtschaft durch hohe Steuern kompensiert wird. Resümee: So gut wie alle Branchen erhöhen die Preise unter dem Deckmantel des barbarischen Ukrainekrieges zum Teil ungerechtfertigt in unverschämter Weise. Diesem Treiben müsste Einhalt geboten werden, auch wenn das ein Wunschtraum bleiben wird.
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