Es muss alles versucht werden, dem Frieden in der Ukraine näherzukommen, daher finde ich den Besuch von Karl Nehammer beim russischen Präsidenten richtig. Der Bundeskanzler hat es zumindest versucht, Zugeständnisse von Putin zu erreichen, etwa für humanitäre Korridore. Es braucht sicher viele Gespräche und wieder Verhandlungen auf höchster Ebene. Wie der ORF-Korrespondent Christian Wehrschütz sagte: „Wenn man gar nicht mehr redet, dann überlässt man alles nur den Waffen.“ Die Kritik der Oppositionsparteien war zu erwarten. Die SPÖ fragt nach den Ergebnissen. Geht es noch zynischer? Selbst bei einer so ernsten Sache wird versucht, parteipolitisches Kleingeld zu machen.
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