Die sich stetig aufwärts drehende Spirale der Waffenlieferungen an die Ukraine mutet mir an wie der Versuch, ein brennendes Zimmer zu löschen, indem man das ganze Haus anzündet. Sind Zelenskijs diesbezügliche Aufforderungen auf den ersten Blick verständlich, sind sie sicherlich emotional geprägt. Aber mit Emotionen ist dieser Konflikt nicht zu lösen, im Gegenteil. An Emotionen haben wir schon genug gesehen, auf allen Seiten. Auch erweckt sich mir der Anschein, dass so manche Staatsoberhäupter fast danach gieren, den Krieg noch mehr auszuweiten, als er schon ist. Das Gegenteil sollte im Mittelpunkt stehen. Und das geht nur mit Gesprächen. Stetige Gespräche, stetige Verhandlungen, was indiziert, dass alle Beteiligten miteinbezogen werden. Auch und vor allem Russland. Eine Partei von vorherein auszuschließen kann nicht zu Erfolg führen. Apropos Erfolg, wer kritisiert, dass ein einmaliges Gespräch keinen Erfolg zeigt, sollte sich bewusst sein, dass eine dergleichen verfahrene Situation – wenn ich nochmals eine Metapher bemühen darf – einem Mikadospiel gleicht: Die einzelnen Stäbchen sind unter größter Sorgfalt zu entfernen, um zu verhindern, dass der ganze Haufen zusammenstürzt. Das ist mühsam, das erfordert Feingefühl und genaues Hinsehen, das erfordert vor allem Zeit, sehr viel Zeit. Einfache Antworten gibt es in diesem Konflikt nicht, und schnell wird es auch nicht gehen. Aber bitte bedenken Sie, die Staatsoberhäupter und Politiker des „Westens“, dass nur eine einzige falsche Entschei-dung eine Reaktionskette in Gang setzen wird, die nicht mehr so schnell zu bremsen ist, wenn überhaupt.
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