Es ist immer wieder erstaunlich, wie oft in unserer Republik Storys der britischen Royals aufscheinen. Wen soll das wirklich hierzulande interessieren, ob Harry dorthin fährt oder dahin? Interessanter wäre – wenn überhaupt – gewesen, dass William und Kate bei ihrer kürzlichen Promotion-Tour durch die Karibik ziemlich rüde behandelt wurden und Jamaika ihnen bereits angekündigt hat, aus dem Commonwealth aussteigen zu wollen, so wie Barbados vor Kurzem ebenfalls. Der letzte Satz im „Treffpunkt Society“ ist unrichtig, denn bekanntlich wird „die Insel“ nicht von der Queen regiert. Vielmehr hat Großbritannien ein Parlament, viel älter als unseres, und die Queen hat relativ wenig zu sagen. Allerdings konnte man vor nicht allzu langer Zeit im monarchiekritischen „Guardian“ lesen, dass sich die Royals sehr wohl einmischen, nämlich dann, wenn finanzielle Nachteile für ihren Besitz durch neue Gesetze zu erwarten wären. Das geschieht hinter dem Vorhang, denn vorgesehen wäre es nicht. Ob heuer die ganze Insel ausgelassen feiert, wird man sehen. Wirklich zu feiern gibt es nämlich nicht sehr viel in „global Britain“ zurzeit, es sei denn, man gehört dem Adel an.
Dr. Margarete Lazar, per E-Mail
Erschienen am Fr, 15.4.2022
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