Das psychische Leiden vieler unserer Jugend macht betroffen und wütend. Die Ursachen auf die Covid-Epidemie zurückzuführen, zeigt ein weiteres Problem auf, nämlich das Verdrängen der bereits vor Corona bestehenden Missstände in vielen Schulen. Warum schicken viele Politiker und Unternehmer ihre Kinder auf Privatschulen? Der Lehrplan an öffentlichen Schulen entspricht nicht mehr der gesellschaftlichen Entwicklung, insbesondere auch der Kleinfamilie. Die reine Wissensvermittlung in den kurzen Wochen der Unterrichtszeit schafft Frust, bereitet nicht auf den weiteren Lebensweg vor. Daher: Schwerpunkt auf Kreativität, Gesundheit, Stärkung der Persönlichkeit jedes Schülers, Hilfe bei Lernschwäche, Einbau von Werkräumen, zudem Küchen und damit ganzjährige und ganztägige Öffnung der Schulen. Das bedingt die Forderung nach der Verkürzung der Studiendauer, jedoch mit einem längeren Praxisteil der Junglehrer. Die Urlaubszeit der Lehrer ist auf fünf Wochen zu beschränken und eine Weiterbildungspflicht einzuführen. Andererseits muss den Lehrern ein Forum geboten werden, wodurch offen angesprochene Mängel auch tatsächlich behoben werden. Es kann nicht sein, dass wie unter Bundesminister Faßmann eine kritische Lehrerin kaltgestellt wird. Bei Gewalt von Schülern sind die Verursacher sofort in eigenen Einrichtungen unterzubringen, ausländische mit den Familien auszuweisen. Der ORF hat ganztägig einen Bildungskanal anzubieten (wie ARD Alpha etc.) Psychiater für die Jugend sind natürlich notwendig, sollten aber nicht ein Pflaster auf dem tatsächlich wunden Bildungswesen sein. Das Bildungsministerium kann daher nur von einer Politikerin mit schulpflichtigen Kindern geführt werden.
Dr. Erne Hackl, Seekirchen
Erschienen am Do, 14.4.2022
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