Es ist wahrhaft besorgniserregend, wie es um die Wehrhaftigkeit der Österreicher steht. Nahezu zwei Drittel wären laut Studien nicht mehr bereit, Österreich im Falle eines Angriffes zu verteidigen. Haben uns mehr als 75 Jahre Frieden komplett den Blick auf die Realität verstellt? Sind wir zu bequem, satt und verwöhnt geworden, um unsere demokratischen Freiheiten, unseren Sozialstaat und unser Land zu schützen? Ist uns unser Österreich nichts mehr wert? Der Krieg in Europa hat vielen die Augen geöffnet. Was 1991 an unserer südlichen Grenze möglich war, ist nun in aller Härte Wirklichkeit geworden. Eine Wirklichkeit, die nicht die Hoffnung nach Frieden, sondern die brutale Realität des Krieges zeigt. Es kommen jetzt wieder die bekannten Argumente auf den Tisch, etwa: „Frieden schaffen ohne Waffen“. Keine Waffenlieferungen und die Idee, dass sich die Wehrlosen einem Aggressor ergeben. Wehrlosigkeit hat noch nie vor Gewalt geschützt oder diese verhindert. Der beste Schutz gegen einen feindlichen Angriff ist noch immer, sein Hab und Gut verteidigen zu wollen und zu können. Alles andere sind naive Träumereien, oder glaubt jemand ernsthaft, dass er nach einer Okkupation Österreichs so weiterleben kann wie bisher? Im besten Fall lebt er dann in einer Diktatur, ohne Sozialstaat und Freiheit im Hintergrund. Im schlimmsten Fall steckt er in der Uniform des Aggressors und kämpft nicht für ein demokratisches Österreich, sondern für die Ziele eines diktatorischen Staates. Wer es nicht glaubt, sollte die Augen aufmachen, über den gefüllten Tellerrand blicken und die Wirklichkeiten auf unserer Welt sehen.
Karl Wiedner, Lebring
Erschienen am Do, 14.4.2022
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.