Wenn man Wladimir Putin wegen seiner jüngsten Aktionen gegen Kiew verteufelt, sollte man dabei nicht vergessen, dass sich in diesem Fall schon etliche österreichische Ex-Politiker in der Hölle befinden. Karin Kneissl, unsere ehemalige Außenministerin, wird sich zum Beispiel dort fragen müssen, ob ihr der „Höllentanz“ mit Putin anlässlich ihrer Hochzeit nicht doch etwas zu heiß geworden ist. Sie, die mit dem „Teufel“ tanzte, wird sich aber bestimmt noch erinnern, dass der Tanz für sie nicht nur auf dem gesellschaftlichen Parkett, sondern auch wirtschaftlich nicht gerade von Nachteil war. Ihr und allen anderen, die sich mit Wodka und Rubel haben anfüttern lassen, verhalten sich jetzt auffällig ruhig wie die fließende Wolga, während der Westen die „Teufelsaustreibung“ aus der Ukraine in Szene setzt.
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