Zum Leserbrief von Herrn Siegfried Kogler bezüglich Fotovoltaik in der Wüste möchte ich anmerken: Erstens ist ein Stromtransport über solch große Distanzen mit einem enormen Energieverlust verbunden, physikalisch also unmöglich. Die sinnvolle Reichweite von Überland-Hochspannungsleitungen liegt bei 300 Kilometern. Zweitens frage ich mich, wer solche Anlagen warten soll? Schon ein kleiner Sandsturm bedeckt die Module und macht sie nahezu unbrauchbar, ein defektes Paneel sorgt durch Serienschaltung für den Ausfall einer ganzen Reihe. Es müsste also ein Serviceteam dort, mitten in der Wüste, ständig anwesend sein, und zusätzlich eine Sicherheitsfirma, die alles vor Diebstählen schützt. Glauben Sie mir, diese Idee ist weder neu noch würden Investoren fehlen, wenn sie umsetzbar wäre.
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