Es ist nicht zu glauben, dass ich als „alter Atomkraftwerks-Protestierer“ der ersten Stunde (Nenning schau oba) diesen Energiewahnsinn noch erlebe. Diese Atomkraftwerks-Debatte ist gegen jegliches Wissen über die Risiken und die Kosten. Wenn man beim Atomstrom alles, also auch die sogenannten „Endlager“ mit Hunderten Jahren Überwachungs-Kosten rechnet, ist Atomstrom der teuerste Strom, den es gibt. Tschernobyl und Fukushima sollten uns ein Negativ-Beispiel bezüglich Menschenleben und Umweltverschmutzung sein. Doch diese Einwände werden mit einem Wischer vom Tisch gefegt. Was heute zählt, ist: die Klimarettung. Unter diesem Motto preist Premier Boris Johnson die Atomkraftwerke als: „It's the future's green energy“ – die „grüne Energie der Zukunft“ an. Ja, wenn es „grün“ ist, werden gleich Millionen Euro „flüssig“ gemacht. CEO Warren East bekommt dafür sogar zusätzliche 246 Millionen Euro aus den Londoner Umwelttöpfen. Im Rahmen des Brüsseler „Green Deals“ soll Atomenergie offiziell als Mittel zur Bewältigung der Klimakrise anerkannt werden. Das hätte damals in Zwentendorf aber niemand für möglich gehalten. Nun ist es so weit. Das Erschütternde daran ist: Die Lernfähigkeit der Menschen schwindet zu null. Das Motto lautet: Jetzt stehe ich als sogenannter „Klimaschützer“ im Rampenlicht. Die tatsächlichen Fakten und Risiken werden geflissentlich verschwiegen. Frei nach dem Motto: „Nach mir die Sintflut!“
Gerhard Forgatsch, Wien
Erschienen am So, 14.11.2021
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