Es ist eigentlich unglaublich, dass dem Staat Mütter, die sich um ihre Kinder kümmern, weniger wert sind als diverse Profiteure des Sozialsystems. Während man darüber nachdenkt, diese Bevölkerungsgruppe stärker zu unterstützen, lässt man Mütter ohne Sozialversicherung und Einkommen in der Abhängigkeit ihres Ehepartners. Familien werden auf diese Weise sozial schlechtergestellt. Es wäre höchste Zeit, über ein Grundeinkommen für Mütter nachzudenken. Dieses kann man an erbrachte Leistungen, wie Untersuchungen im MK-Pass und schulische Fortschritte knüpfen, besonders dem Erlernen der deutschen Sprache.
Karl Prohaska, Wien
Erschienen am Di, 31.8.2021
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